Endodontologie

Die Wurzelbehandlung gehört zu den komplexesten Eingriffen in der Zahnmedizin. Zahlreiche Horrorgeschichten ranken sich um die Endodontologie. Diese basieren jedoch auf veralteten Behandlungsmethoden. Bei einer modernen hochwertigen Wurzelkanalbehandlung spürt man jedoch annähernd nichts, einige unserer Patienten sind sogar dabei eingenickt. Das , wovon Sie eigentlich gehört haben, bezieht sich auf die Schmerzen, wegen denen man eigentlich zum Zahnarzt geht. Unsere Zahnärztin Catherine Hilbig ist sich sicher, dass eine gut gemachte Wurzelbehandlung Schmerzen eher lindert als sie verursacht.

Wenn die Wurzel des Zahnes entzündet ist

Die Wurzelbehandlung gehört eigentlich zu den letzten Mitteln, zu denen Zahnärzte greifen und dient der Zahnerhaltung. Wenn die Karies so viel Zahnsubstanz befallen und beschädigt hat, dass das Übel im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel sitzt, wird der Nerv durch die Bakterien vergärt, es entstehen Gase, die für heftigen Druck und Schmerzen am Zahn sorgen. Wenn die Bakterien und ihre Toxine in den Wurzelkanal vorgedrungen sind und dort eine Entzündung verursacht haben, muss der Zahnarzt eingreifen, um noch schlimmeres zu verhindern – etwa die Entstehung eines Abszesses am Zahn, einen Bakterienbefall des Kieferknochens oder das weitere Vordringen der Kariesbakterien über die Blutbahn Richtung Herz oder Gehirn des Patienten.

Der erste Schritt bei einer Wurzelbehandlung ist immer die genaue röntgenologische Untersuchung des Problemzahns. Hier wird nicht nur die Anzahl der einzelnen Zahnkanäle erfasst, sondern auch ihre Beschaffenheit und der genaue Ort der Entzündung. Nur so können wir gewährleisten, so viele Bakterien wie möglich zu erfassen. Gerade die Bestimmung der Anzahl der Wurzelkanäle in einem Backenzahn ist oftmals problematisch und kann später zu weiteren Komplikationen führen. Denn es handelt sich bei den Zähnen nicht wirklich um einen einfachen Kanal, sondern um ein komplexes fein verästelten System mit vielen Biegungen.

Für eine Wurzelkanalbehandlung

  • vermessen wir Ihre Zahnlänge manuell und elektrometrisch,
  • haben wir durch unser Dentalmikroskop immer alles genau im Blick,
  • lindern wir Schmerzen, durch eine präzise und ggf. nadelfreie Injektion,
  • vermeiden wir durch Abdeckung des betroffenen Zahnes eine Infektion über den Speichel,
  • sorgen mit hochwertigen Nickel-Titan-Instrumenten dafür, dass wir in die kleinste Spitze des Wurzelkanals kommen,
  • erreichen wir einen höheren Desinfektionsgrad durch Ultraschallaktivierung oder Laseranwendung.

Ist der infizierte Nerv und die ihn umgebende entzündete Pulpa nach der Wurzelkanalbehandlung entfernt, geht es darum die Zähne wieder aufzufüllen und weiter zu stabilisieren. Denn Wir vom Zahnärztezentrum Hüttenberg-Langgöns wissen, dass ein wurzelbehandelter Zahn immer besser ist als jedes Implantat. Aus diesem Grund werden bei uns alle Wurzelkanäle bis zum Apex (der Wurzelspitze) dreidimensional gefüllt. Sollte es notwendig sein, werden die Zähne zusätzlich mit ultradünnen Glasfaserstiften stabilisiert. Im Nachhinein sollte der wurzelbehandelte Zahn nach ca 4 Monaten mit einer Krone geschützt werden, um einerseits eine Sekundärinfektion vorzubeugen und andererseits vor Fraktur zu schützen. Eine optimal durchgeführte Wurzelkanalbehandlung wird in der Literatur mit 80-90% Erfolgschance angegeben.

Das Team vom Zahnärztezentrum Hüttenberg-Langgöns tut alles, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihnen weitere Schmerzen zu ersparen. Wir sind Ihre Experten für Wurzelbehandlung. Bei uns bekommen Sie alle notwendigen Informationen über Wurzelkanalbehandlung, die Kosten einer Behandlung und Zahnersatz nach der Endodontie.

Es ist nicht korrekt, wenn Ihr Berater bei der Gesetzlichen Krankenversicherung behauptet Wurzelkanalbehandlungen würden generell übernommen werden. Lediglich einfache bis mittelschwere Fälle werden im Rahmen einer Basis Behandlung übernommen. Zusätzlich hängt eine Übernahme der Kosten vom Restzahnbestand ab. Wir beraten Sie gerne im Vorfeld welchen Kosten auf Sie zukämen.