Zahnheilkunde

Was meint die ganzheitliche Zahnheilkunde?

Unsere ganze Zahnarztpraxis folgt den Richtlinien der ganzheitlichen Zahnheilkunde. Dr. Volker Krauhausen hat schon vor Jahrzehnten erkannt wie wichtig es ist, nicht nur den einzelnen Zahn, sondern den ganzen Menschen im Blick zu haben. Aus diesem Grund ist er seit langem zertifizierter Zahnarzt für Naturheilkunde und Mitglied in der Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin. In der ganzheitlichen Medizin steht der Mensch und seine Gesamtgesundheit im Mittelpunkt – nicht nur die einzelne, diagnostizierte Krankheit. Das Gleiche trifft natürlich auch auf die ganzheitliche Zahnheilkunde zu. Hier werden Zähne und Kiefer als ein Teil der Einheit „Mensch“ gesehen und somit werden bei dort auftretenden Erkrankungen alle Wechselwirkungen im gesamten Organismus betrachtet.

 In unserer Praxis ergänzen wir unser schulmedizinisches Wissen mit ganzheitlichen Erkenntnissen und entwickeln so für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept, welches die eigenen Abwehrkräfte stärken und die Wiederherstellung aller Stoffwechselfunktionen sicherstellen soll. Für eine anhaltende Gesunderhaltung des Körpers sind eine genaue Erfassung jedweder Störungen im Körper sowie deren schonende Beseitigung durch Zuhilfenahme ganzheitlicher Verfahren notwendig. Genauso wichtig ist die Verwendung körperverträglicher Materialien. Um das zu gewährleisten, kann Dr. Krauhausen mit der Zusatzqualifikation „Zahnarzt für Naturheilkunde“ auf ein kompetentes Netzwerk aus Ärzten und Therapeuten aus der ganzen Umgebung von Gießen zurückgreifen.

Das Grundregulationssystem

Das sogenannte Grundregulationssystem, bestehend aus Kapillargefäßen, Bindegewebe und Nervenfasern, durchzieht den gesamten Körper eines Menschen und dient den einzelnen Zellen dazu miteinander zu kommunizieren. So steuert dieses System alle lebensnotwendigen Grundfunktionen, gleicht Störungen aus und sorgt dafür, dass der gesamte Organismus gesund bleibt – und das von uns völlig unbemerkt und unbewusst. Die Arbeit dieses, für uns so wichtigen, Netzwerks kann aber auch ganz leicht gestört oder sogar behindert werden. Schuld daran sind kleine, unterschwellige, aber permanenten Reize aktiver Störfelder. Das sind oft unentdeckte bakterielle Entzündungen, es kann sich aber auch um Narben, wurzelbehandelte Zähne, Fremdmaterialien, Verletzungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Umweltgifte, Pilz- und Virenbelastungen oder Stress handeln.

Bleiben solche Störungen über längere Zeit unbehandelt und können so ihren negativen Einfluss auf den Organismus ausweiten, ist das Grundregulationssystem irgendwann nicht mehr fähig, die so entstandenen Belastungen auszugleichen. Damit kann es über kurz oder lang zu Folgeerkrankungen kommen, die dann oft in einem völlig anderen Bereich des Körpers zum Ausbruch kommen – meistens Herderkrankungen wie zum Beispiel Neuralgien oder chronische Entzündungen. Erst wenn der Störfaktor entfernt wurde, kann das Grundregulationssystem wieder normal arbeiten und somit den Organismus wieder in Balance bringen.

Störfelder

Viele Störfelder im Körper sind mit einem schulmedizinisch geschulten Auge nur schwer zu entdecken. Selbst ein im Röntgenbild unauffälliger wurzelbehandelter Zahn kann ein Störfeld sein. Wir vom Zahnärztezentrum Hüttenberg-Langgöns spüren mit Hilfe der in der ganzheitlichen Medizin verwendeten Störfelddiagnostik sowie von einem Berliner Institut für Umweltmedizin untersuchten Blutproben nach Material- und Belastungstests solche Faktoren auf. In der Störfeldtherapie werden bestimmte Gegenreaktionen des Körpers durch das Setzen von Heilreizen hervorgerufen – unter anderem durch Homöopathie, Akupunktur oder Neuraltherapie, in der durch die gezielte Injektion eines Lokalanästhetikums etwaige Störfelder ausgeschaltet werden.

Im Zahnärztezentrum Hüttenberg-Langgöns arbeitet Dr. Krauhausen sowohl mit neuraltherapeutischen Methoden als auch mit den Behandlungsmöglichkeiten der Mundakupunktur. So werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und verstärkt. Manchmal, wenn der Körper zu keiner Ausgleichsbewegung mehr fähig ist, spricht man von einer Regulationsstarre. Bei allem ganzheitlichen Ansatz: Sollten die Beschwerden immer wiederkehren ist manchmal eine chirurgische Sanierung des Störfeldes, etwa durch die Entfernung toter Zähne oder Fremdkörper, unumgänglich.